Sichelwinde

Ein Tag in Belden

Über die Aasimer, Sympathisanten und Kletterpartien

Nachdem die Gruppe von Eisenwut in die Kellergewölbe der Silberbären geführt wurden, machten ihr die Anführer der Untergrundgruppierung das Angebot, man könne ihnen bei der Wiederbeschaffung ihrer Ausrüstung behilflich sein. Obwohl man Skepsis zeigte und auf die augenscheinliche Naivität von Haffel und Eisenwut hinwies, entließen die beiden Anführer die Gruppe für den folgenden Tag in die Stadt, wenn auch mit der Warnung, man beobachte sie.

Nichtsdestotrotz zogen unsere Protagonisten durch Belden, um sich ihre eigene Meinung bilden zu können. Während Gerion sich mit dem zerstreuten Verwalter der akademischen Division herumärgerte, um mehr über den angeblichen Feind Vogt Dalin und seine Politik, die Ureinwohner und Ergebnisse der lokalen Exkursionen der akademischen Division zu erfahren.

Währenddessen hatte sich Serin abgesetzt, und “rettete” das von einem wütenden Kerl verfolgte Mädchen Viridia, das, wie er im Gespräch mit ihr herausfand, offenbar mit einem Schlägertrupp involviert ist. Obwohl sie sich als klare Sympathisantin des Vogtes erwies, konnte er sich ihr Interesse sichern, als er sich wiederum als von den Silberbären “Geretteter” erklärte. Serin konnte darüber ein Treffen zwischen den Straßenfegern und Silberbären absprechen, das noch stattzufinden hat. Sowohl Viridia als auch Eisenwut reagierten eher nachdenklich als begeistert oder wütend – offenbar haben beide ihre eigenen Vorstellungen davon, was bei diesem Treffen passieren soll.

Auch Zeron wollte sich von der Gruppe abspalten, um seinen eigenen Recherchen nachzugehen. Sein Ziel bestand darin, mehr über das potentielle Ziel herauszufinden, wo die Gruppe ihre Ausrüstung wiedererhalten sollte. Das Waffenlager, das von Eisenwut angepeilt wird, liegt innerhalb der abgeschotteten Hafenbereiche, und stellten sich als recht schwer erreichbar heraus. Allerdings fielen ihm einige mögliche Schleichwege auf, unter anderem, dass ein großer Baum das überklettern der Mauern zum Hafen ermöglichen könnte.

Als man abends wieder im Hauptquartier der Silberbären zusammenkam, wurden die Informationen ausgetauscht und ausgewertet. Es scheint, als ob die Gruppe weiterhin mit den Silberbären sympathisiert, unter anderem weil sie Korruption seitens der Regierung vermuten.
Eisenwut legte die Karte vor, die als Grundlage für den Überfall dienen sollte. Details sind aber noch zu besprechen.

Gesammelte Rechercheergebnisse:

* Die Akademiker verfolgen die These, dass die Ruinen, die auf Erun gefunden wurden, von den Aasimern stammen. Beachtenswert fand Gerion, dass eine der wenigen Gegenstimmen darauf hinwies, dass die Aasimer kaum Steingebäude besitzen, während die Ruinen zu großen Teilen daraus aber bestehen. Diese Gegenthese wird dadurch gestützt, dass Abbildungen eines weißen Drachen (von dem bekannt ist, dass er als Götze von den Aasimern angebetet wird) oftmals von gerüsteten Humanoiden begleitet werden, die offenbar recht detaillierte, (und vor allem) metallische Rüstungen zu tragen scheinen – was der Beobachtung widerspricht, dass die Aasimer kaum Eisen nutzen; und wenn, dann bevorzugt für Werkzeug.

* Die Politik auf Erun wird durch Nepotismus bestimmt, und auch der Vogt Beldens ist ein entfernter Verwandter des Großherzogs Enari Heod. Der Vogt verfolgt eine Richtung, die Beldens wirtschaftliche Position als einer der wenigen anfahrbaren Häfen stärkt, allerdings auf Kosten der dort lebenden Bevölkerung – der freie Handel wird durch Zölle und Steuern gehemmt, und eine starke Präsenz der Exekutive schüchtert die Bevölkerung ein.

* Beldens Bevölkerung ist im allgemeinen nicht gut auf den Vogt zu sprechen, aber von Spannungen kann man noch nicht sprechen. Es gibt auf beiden Seiten Sympathisanten aus unterschiedlichsten Schichten; die einfache Bevölkerung, d.h. Arbeiter und kleine Händler, stehen wie die Patrizier eher auf der Seite der Silberbären. Der gehobene Mittelstand und der Regierungsmitglieder bzw. -affiliierte dagegen tendieren eher dazu, den Vogt zu stützen.

* Die Mondlichtung ist auf Erun präsent, aber offenbar nicht aktiv. Keinem der bisher getroffenen ist bekannt, wo sich ihre Repräsentanten aufhalten. Es wird aber vermutet, dass man sie außerhalb der Stadtmauern antreffen wird.

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makkaal

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