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Sichelwinde

Schloss und Tor (1)
Pak und seine Geheimnisse

Aus dem Logbuch von Laeki Stahlbart, Eintrag 237 des Jahres 597

23. Einsatztag in Pak begonnen. Gruppe von Abenteurern um “Zeron” (s. Eintrag 233) zum Magistrar geschickt, Korporal Voizé Eskorte. Nach nicht einmal einer Stunde Report von Kpr V.:

Vermutung des Mag.:
- Magische Ursache womöglich Gegenstand
- Ggnstand nicht mehr in Dorf, sondern Wald

Hinweis durch Abenteurer: Abgestorbener Bereich in Wald evtl. Hinweis auf Aufenthaltsort d. besagten Ggnstands, Mag. bekräftigt. Abent. nach Auftrag des Mag. dorthin zwecks Untersuchung (wissenschaftl. Arbeit & Suche).

WO IST MEIN SUCHTRUPP?

—> gefunden, von Seuche erwischt und niedergeschlagen, einer tot (Waffeneinwirkung)

Aus dem Tagebuch von Zeron
Wieder ein vergeudeter Tag. Ich muss endlich nach Cham, stattdessen sitze ich hier fest und muss mich mit dieser Plage rum kloppen. Wenigstens haben wir die Ursache gefunden, ein verdammtes magisches Artefakt, leider sind unsere Magier jedoch zu unfähig das Ding zu vernichten. Verdammte Magie. Dazu kommt das Gerion sich auch noch aufregt das ich einen der Zombies getötet habe welcher beinahe Fang zerfleischt hat. Muss schön sein immer in Sicherheit feige hinten zu stehen. Sicher ich töte diese arme Säue auch nicht gerne aber bevor einer von uns stirbt… Faeria scheint auch durch zu drehen, schießt sie Gerion auch noch einen Pfeil um die Ohren nur weil der Choleriker sich mal wieder aufregt… Als hätten wir nicht schon genug Sorgen! Dann verlieren wir noch beinahe Farlem der sich in einem komischen Tempel einfach mal Kopfüber in magisches Wasser stürzt…. und dabei auch beinahe verreckt. Wenn das so weiter geht kommen wir nie in Cham an…. hoffentlich bekommt der Magister dieses verdammte Ding zerstört. Achja, ich sollte wachsam sein neuerdings wirkt unser Magier unheimlich Geldgierig… dabei sieht er gar nicht so aus als falle er bald vom Fleisch.

Aus den gesammelten Briefen von Farlem an Savos vá Aurum
(Der Anfang des Briefes wurde unleserlich gemacht und ist nicht mehr identifizierbar)
“…sind wir auf einen Tempel Bahamuts getroffen! Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir diese heiligen Hallen nach Jahrhunderten absoulter Stille betraten. Der Tempel war durch mehrere Sicherheitsmechanismen gesichert, die wir glücklicherweise fast unbeschadet hinter uns bringen konnten. Wir fanden eine Lösung, um das Artefakt zu zerstören und konnten das Unheil, welches der Auslöser für die Plage in (Wie am Anfang des Briefes unleserlich gemacht) war ein für alle Mal Vernichten. Danach allerdings passierte etwas noch Unglaublicheres. Die Statue fing an sich zu Bewegen und wir erhielten etwas von ihr. Ich vermute das es sehr nützlich im Kampf gegen unsere Feinde sein wird, nur weiß ich noch nicht wie. Ich werde nun schweigen, denn es ist von äußerster Wichtigkeit, dass euch das “Geschenk” das wir erhielten erreicht und sollte dieser Brief in falsche Hände gelangen, so wird das Böse keine Ahnung haben, worum es sich bei dem “Geschenk” handelt.

Für Bahamut!
Farlem Vaahn"

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Epidemie in Pak
Hindernisse auf dem Weg nach Sonnholz

Aus dem Logbuch von Laeki Stahlbart, Eintrag 231 des Jahres 597

Seuche weiterhin aktiv im Dorf Pak.
Heiler suchen noch immer nach Möglichkeit, der Zombiefäulnis Einhalt zu gebieten; Vermutung des Magistrars verbreitet sich, dass sich eine magische Quelle im Bereich des Dorfes befinden muss. Habe nicht genügend Männer, um gleichzeitig die Kranken zu behandeln, einzuschränken und nach der Ursache zu suchen.
Magistrar nicht von Hilfe, schließt sich in seinem Turm ein.
Heute viel schlecht gelaufen; haben wieder vier ehemals Geheilte an Seuche verloren. Wirt ist immer noch nicht ansprechbar. Rationen und Komponenten gehen bald zur Neige. Morgen Brief an Präsenz in Cham, fordere mehr Unterstützung an.

(Nachtrag, schnell geschrieben)
Sechs Leute von außen gekommen, Abenteurer vermutlich, aus Belden, wie mir ausgerichtet. Zunächst keinen Blick dafür gehabt, erst angenommen, ich könnte sie morgen für irgendetwas verwenden. Falsch gedacht.
Im Verlauf der Nacht Ausbruch der Zombies aus Quarantäne, ein Verletzter, Quarantäne wieder etabliert.
Die Fremden mit als Erste vor Ort, zum Teil gerüstet. Nicht tauglich: Obwohl teilweise Befehl gefolgt, mit Schilden Infizierte zurückzudrängen; haben sich gegen expliziten Befehl “keine Waffengewalt” gestellt und angegriffen. Einer wollte Dorf evakuieren.

(Ein großer Tintenfleck nimmt hier einen großen Teil der Seite ein, wo offenbar die Feder vor Druck gebrochen ist)
Evakuierung! Als ob ich nicht genug Probleme hätte! Müssen für solche Fälle besser vorsorgen, mehr Männer stationieren. In Zukunft: Keine Leute von außen mehr einlassen, sollen kampieren.

Aus den Manuskriptnotizen von Goccio di Issenza:

Der Erzritter, der das goldene Korps hier anführt, scheint meinen Begleitern nicht sehr angetan zu sein. Ich verstehe beide: Sie wollen auch nur das tun, was sie für richtig halten, er dagegen hat einen Auftrag zu erfüllen, und geht mit anderen Mitteln vor als sie. Beide Seiten scheinen einander kein Vertrauen entgegen zu bringen.
Fast wäre es zum Eklat gekommen, als Zeron versuchte, beim Durchbruch der Untoten das Dorf evakuieren zu lassen: Stahlbart befahl, ihn notfalls nieder zu schießen, sollte er sich dem Befehl widersetzen, von seinem Tun abzulassen. Glücklicherweise hielt Zeron sofort inne, doch wurde Stahlbart ob dieses Befehls von Feria mit gezücktem Bogen bedroht, sie ihrerseits daraufhin von zwei seiner Männer.
Die Not zwang meine Begleiter und das Korps dazu, gemeinsam die Infizierten zurückzudrängen, doch ist nicht abzusehen, was sich aus diesem Vertrauensbruch ergeben mag.

Ich persönlich halte es für gefährlich, einen so hohen Befehlshaber des Korps so zu beleidigen. Gern würde ich noch den Magistrar besuchen, der hier im Turm lebt – vielleicht ergibt sich die Möglichkeit trotz der Epidemie, oder danach.
Gleichzeitig fasziniert mich die Idee, dass die Seuche einen magischen, und vor allem eindeutig lokalisierten Ursprung haben könnte.

Aus dem Tagebuch von Zeron:

“Worauf sind wir da nur wieder gestoßen. Nicht nur das eine verseuchte Stadt unseren Weg versperrt, nein, der einzige der uns weiterbringen kann ist ein Zwerg mit kurzem Temperament der lieber selber sterben würde, als Menschen sterben zu lassen die vielleicht gar nicht mehr zu retten sind. Anstatt wenigstens das Überleben der noch gesunden Bevölkerung zu retten warten wir hier also gemeinsam darauf das die Zombies die lächerliche Barriere einreißen und über uns herfallen. Und so jemand nennt sich Erzritter… Der einzige Magier scheint nutzlos zu sein, wenn er nicht gar in die Geschehnisse verwoben ist. Und wenn man dann etwas verdächtiges bemerkt reagiert die Stadtwache mit der Geschwindigkeit einer Schildkröte, da würden ja sogar die Zombies vorbeikommen! Und jetzt will er nicht einmal hören was ich zu sagen habe, bis zum Morgengrauen könnte die bisher einzige Spur längst verschollen sein… nicht auszudenken was passiert wenn etwas in der Truhe ist was die Krankheit auslösen kann….Gott sei Dank das wir hier aufgetaucht sind, vielleicht kann man ja doch noch irgend etwas retten… Vor lauter Zorn hätte ich es beinahe vergessen.. des Nachts hatte ich merkwürdige Träume und ein ungutes Gefühl.. auch Faeria sagte sie hätte seltsame Träume gehabt. Vermutlich ist das Gasthaus innerhalb der Reichweite der Magie, irgend etwas scheint dort jedenfalls nicht zu stimmen.”

Aus dem Notizbuch von Gerion:

…wie war das noch…Lehm, Asche…Wurzel einer Mandragora… Flusswasser Quellwasser/Brunnenwasser
Blut, etwa einen halben Liter…das ist gut möglich…ja…
mächtiges Ritual…ziemlich kostspielig…
wäre gut möglich, hat sicherlich genügend Ressourcen. Turm dürfte Kellergewölbe besitzen.
Warum der Markplatz? Sicherlich die Palisaden. Dürfte sich einen Eindruck verschafft haben.
Sollte der Stümper Kollege sich ein Bild verschaffen? Warum nicht selbst hier —> Mittel zum Teleport wahrscheinlich. Sinn noch unklar, evtl. mag. ANY?
Kollege müsste bescheid wissen, telepathische Verbindung trivial. sollte mich entsprechend einstellen…
Ursprung der Fäulnis (kleine Skizze eines Ritualkreises)
sollte Falle aufstellen…magische Suche oder Rückfindung. sollte den anderen berichten.
erstmal wellen glätten.

Zwiegespräch zwischen Serin und Fang:
“Ich verstehe den Zwerg und dass er seine Gemeinschaft schützen und retten möchte. Nur leider deutet er die Zeichen falsch und handelt in seiner Rage unüberlegt und vorschnell. Die Krankheit, die die Bevölkerung hier hinrafft ist ein klares Zeichen dafür, dass das natürliche Gleichgewicht gestört ist und die Menschen an diesem Ort die Geschenke, die uns gegeben werden nicht mehr achten, als selbstverständlich ansehen und ausbeuten wo es nur geht. Warum sonst sollte der gütige Obad-Hai seinen sonnigen Blick von diesem Ort abwenden, warum sonst sollte die liebende Isis ihre Kinder allein lassen und warum sonst sollte Lurue den Menschen seine höchste Kunst zu solch dunkler Stunde verwehren? Die göttliche Gemeinschaft hat sich entschlossen Talona und ihren verzehrenden Odem auf diese Menschen loszulassen um sie für ihre Überheblichkeit zu strafen, auf dass sie Buße tun für ihre Vergehen. Es ist nicht an mir die Entscheidung der göttlichen Gemeinschaft zu beurteilen. Es bleib nichts sie zu tolerieren und den Menschen zu helfen sich selbs zu helfen und ihren Einklang mit der Natur wiederzufinden. Dies ist unsere Bestimmung Fang. Und so soll es auch hier geschehen. In Belden haben wir es geschafft das Unrecht, welches der Natur und ihrer Völker zuteil wurde zu tilgen. Wäre doch gelacht wenn es uns hier nicht auch gelingen sollte.”

Tagebuch von Farlem Vaahn
Habe ich richtig gehandelt? Diese Frage muss ich mir in letzter Zeit viel zu häufig stellen. Auch wenn ich zu jeder Zeit versuche, so zu Handeln wie es mir von Meister Savos gelehrt wurde, so stoße ich doch häufig an meine Grenzen. Waren diese armen Menschen gestern wirklich nicht zu retten? Oder suche ich doch nur eine Rechtfertigung für meine gestriegen Taten. Bei zweien von ihnen war ich mir auf jedenfall sicher, aber die anderen drei?

Doch ich habe das richtige getan, auch wenn Erzritter Stahlbart das mit großer Warscheinlichkeit anders sehen wird. Was wäre passiert wenn die Kranken zu den Gesunden gelangt wären? Ich will daran gar nicht denken.
Auf jeden Fall werde ich die Wurzel des Bösen, die an diesem Ort ihr Unwesen treibt, zu Strecke bringen. Das bin ich den armen Seelen, die heute nacht starben schuldig.
Bahamut gib mir Kraft!

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Die Befreiung Beldens
Auf der Suche nach der Mondlichtung, Gewinnen von Verbündeten

Aus den Manuskriptnotizen von Goccio di Issenza:

Es blieben nur noch wenige Stunden bis zum Angriff auf Belden, und man beschloss, die Zeit zu nutzen um im naheliegenden Ingforst die Vertretung der Mondlichtung ausfindig zu machen und, wenn möglich, Unterstützung im Reservat der Silberbären zu finden.
Ich schloss mich diesem eigenartigen Trupp an, denn auch ich hatte ein starkes Interesse daran, die Druiden der Lichtung zu finden. Ich sollte meine Vertrauenswürdigkeit beweisen, indem ich Pässe beschaffte, doch als ich damit zurückkehrte, hatte der Magier längst die arkanen Symbole für seine Mitstreiter gefälscht.

Schulterzuckend zog ich mit, wohl wissend, dass sie zwar mich dabei haben wollten, doch mir keinen Pass beschafft hatten. Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, als sie wenige Schritte vor dem Tor ebenselbiges bemerkten… Ihre Gesichter, als ich den Wachmann duzte, waren aberköstlichst!

Schnell zogen wir zum Wald, der einige Wegstunden nur entfernt lag. Auf dem Weg dorthin fand der Druide Serin irgendwo Pferde, die uns die Reise etwas verkürzten (ich muss noch herausfinden, wie er diese wilden Tiere so schnell gezähmt hat…).

Im Wald selbst fanden wir zügig das Lager der Mondlichtung, aber gefror mir das Blut in den Adern: Überall war Blut im feuchten Gras, Totenstille lag über der Lichtung. Gar fanden wir eine brutal zugerichtete Leiche auf dem Altar Obad-Hais! Seltsame Geräusche drangen zu uns herüber, ein junges Mädchen wurde von einigen Wildtieren angegriffen! Das arme Ding war völlig verstört und zu keiner Aussage fähig. Also zogen wir, ohne unseren Ritter Farlem, der sich um sie kümmern wollte, weiter zum Lager der Silberbären.
Dort wurden wir bald vor den Palisaden des Dorfes aufgegriffen und vor den Häuptling gebracht. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass er gut Freund mit Haffel, der Faust der Beldener Silberbären, befreundet war – und stellte uns zur anstehenden Belagerung der Stadt einige seiner besten Männer zur Verfügung.
Wir reisten heim, um uns in den letzten Stunden auf den Angriff vorzubereiten.

Gegen Abend krachte es mit einem Mal laut von Dockseite her, unsere Verbündeten schossen mit Katapulten vom Meer auf die Stadt! Es war ein Wunder, dass ich nicht von den herumfliegenden Trümmern der Mauer getroffen wurde, und erst nach gefühlten Stunden fand ich meine Mitstreiter. Doch als ich sah, wie sie selbst in die Kämpfe verstrickt waren, und so beschloss ich, Owulf aus dem Turm zu suchen und mich mit ihm zurückzuziehen, um das sich entwickelnde Spektakel festzuhalten.
Er ist sehr neugierig, wenn auch etwas stumpf, aber er hat ein gutes Händchen für Zeichnungen. Vielleicht werde ich die eine oder andere im fertigen Manuskript einfügen.

Ich weiß nicht, wo sich meine Mitstreiter am Ende herumgetrieben haben – Haffel erwähnte etwas von einem Verhör. Ich werde sie bei Gelegenheit dazu befragen müssen, angeblich haben sie ein hohes Tier von irgendeinem Kult gefangengenommen. Wie ich hörte, soll es bald weiter in Richtung Cham gehen.

Das könnte interessant werden – angeblich soll der Großherzog dort zur Zeit zu Besuch sein…

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Der Leuchtturm
Ein Informant wird vermisst

Die Leuchtturminsel schien regelmäßig von der Flut zu überschwemmt werden – Tang und nasser Sand waren Zeuge der letzten Gezeitenwelle. Umso mehr fielen die Fußspuren auf, die von der schweren Tür des Turms weg zum Anlegesteg führten. Da, wie Serin vermutete, es sich aber nicht um Abdrücke von Kampfstiefeln handelte, maß die Gruppe ihnen keinen besonderen Wert bei.

Im Leuchtturm selbst fanden sie ein spartanisch eingerichtetes Wohn- und Schlafzimmer auf dem Erdgeschoss vor, wo auf dem Schreibtisch die zerrissenen Reste eines Briefes lagen, dessen Tinte offenbar absichtlich ausgebleicht worden war. Während Farlem eine große Falltür unter dem Bett vorfand, untersuchten Gerion und Serin die Spitze des Leuchtturms. Dort entdeckten sie einen durchsichtigen Kristall, der unter freiem Himmel in die Spitze eines vier Meter hohen Dreibeins eingesetzt war. Gerion konnte nicht widerstehen und berührte den Kristall, der daraufhin selbstständig und regelmäßig starke Lichtblitze aussendete. Mit Unmut registrierte Serin, dass der Leuchtturm am Ufer der benachbarten Insel antwortete – am helllichten Tag.

Im Keller, unterhalb der Falltür, fand man eine Höhle, die künstlich erweitert worden war. Anfangs schien alles ruhig, doch wurde die Gruppe von fünf Gestalten angegriffen, die sich auf drakonisch gegenseitig Befehle zubellten. Man verschonte die Angreifer und fesselte sie, als ein gewaltiges Getöse durch die Höhle hallte. Man ging mit dem, den man für den Anführer hielt, zu einem noch nicht erkundeten, mit einer schweren Tür verbarrikadierten Raum.
Dahinter fand sich der Grund für den Lärm – ein großer Teil der großen Höhle war eingestürzt – über einem ausgewachsenen, schwarzen Drachen. Dieser lebte zwar noch, war aber entweder nicht in der Lage oder nicht Willens, die Eindringlinge zu töten oder zu verjagen. Stattdessen ließ er sich auf eine Unterredung ein und ließ durchscheinen, dass ein größerer Plan im Gange sei, und Helden wie sie, die er als “Maden des Glänzenden” bezeichnete, noch darunter zu leiden hätten.
Farlem sah sich in seiner Vermutung bestätigt, dass es sich hier um Anbeter der Tiamat handelte – er hatte den von Zeron gefundenen Kettenanhänger von kunstvoll verknotete Schnüren als Rosenkranz aus den fünf Farben der bösen Drachen interpretiert.

Die Angreifer hatten diesen Drachen offenbar angebetet, und wie der Anführer dessen Tod mit ansah, verfiel er in einen Zustand der Katatonie. Die Gruppe startete Verhöre, um mehr herauszukriegen, wurden aber zumeist beschimpft und/oder angespuckt. Nach einem Streit beschloss man, ihnen eine zweite Chance zu bieten – als alle bis auf einen dies ablehnten, entledigte man sich der Gefangenen und führte Owulf, der einen Neuanfang wagen wollte, zurück nach oben.

Zurück im Hauptquartier der Silberbären berichtete man Eisenwut von den Geschehnissen, der daraufhin in Rage verfiel: Der leuchtende Kristall sei ein Signal an Verbündete gewesen, dass die Übernahme bald stattfindet – aber für den am kommenden Tag beginnenden Angriff, den das Leuchten signalisieren sollte, sei man längst nicht bereit. Nebenbei beobachtete die Gruppe einen Halbling, der offenbar Teile der Unterredung mit Eisenwut mitschrieb – obwohl man ihm misstrauisch begegnete, schien ihn das nicht zu stören; er stellte sich als Goccio di Issenza vor und bot seine Hilfe an. Den ersten Test der Gruppe, die sich alsbald an die Fälschung von Passierscheinen machte, schien er bestanden zu haben – offenbar sind sie geneigt, sein Angebot wahrzunehmen: Sie nehmen ihn mit auf ihre Reisen, dürfen seinen Pferdewagen nutzen und von seinen Kontakten profitieren – dafür darf er ihre Geschichte schreiben.

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Rückholaktion
Einbruch in ein Waffenlager Beldens

Unsere Protagonisten verbrachten einen großen Teil ihres Nachmittags damit, den Überfall auf ein Waffenlager der Stadt zu planen, um ihre Ausrüstung wiederzuerhalten. Eisenwut hielt sich an sein Angebot, dass man gemeinsam dort einbrechen würde, weshalb er auch die Gruppe in die Planung stark mit einbezog.
Das von Zeron identifizierte Gebäude solle sich tatsächlich als das Ziel der Aktion herausstellen, ein Gebäude, das innerhalb der Mauern zum Hafengelände befestigt worden war.

In der Stille der Nacht schlichen sich die fünf mit Eisenwut und rund zehn Mann der Silberbären durch den Regen an ihren Zielort. Der Einstieg selbst verlief gut, doch sollte ihnen die glitschigen Dachschindeln einen Strich durch die Rechnung machen – nachdem Feria beim Erklettern des Dachs fast gestürzt wäre, rutschte Gerion aus und fiel in den Innenhof des Lagers. Der Lärm hatte einige Wachen, die nach einem Ablenkungsmaneuver noch anwesend waren, aufgeschreckt, die auch prompt die Eindringlinge angingen. Fast professionell entledigte sich das Quintett der Angreifer binnen weniger Minuten, doch Alarm war bereits geschlagen – im letzten Moment dachten sie noch daran, die Tore zu den Docks zu schließen, gerade als die Verstärkung eintraf.

21. Mai

Der Einbruch verlief weiterhin erfolgreich: Obwohl die Wachen von der Dockseite her sogar mit einem Rammbock angriffen (aber von pcFerias Bogenschießkünsten davon abgehalten wurden), gelang es dem Diebstahlkommandos, einiges an Gerät zu entwenden und weitestgehend unbehelligt ins Hauptquartier der Silberbären zu bringen. Während des darauffolgenden Gelages bat Eisenwut unsere Helden, ihm noch einen letzten Gefallen zu tun: Sie sollten für ihn den Leuchtturm Beldens aufsuchen und das Verschwinden seines dort tätigen Informanten untersuchen.
Am folgenden Tag untersuchten Zeron und Serin einen Passierschein, der ihnen von den Silberbären zur Verfügung gestellt wurde, um ihn möglicherweise zu fälschen. Obwohl sie zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage waren, das Dokument zu kopieren, konnten sie doch feststellen, dass es sich um einen einfachen Text mit Wachssiegel handelte, der mit einem unsichtbaren, arkanen Zeichen versehen worden war – eine Rune, die Serin aber nicht identifizieren konnte. Vielleicht weiß Gerion Rat?

Im Verlaufe des nächsten Tages bereitete man sich darauf vor, den Leuchtturm aufzusuchen. Man gelang ohne Umschweife in das Dockviertel, wo man den versprochenen Fährmann antraf, der sie auf die Insel des Turms bringen sollte.

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Ein Tag in Belden
Über die Aasimer, Sympathisanten und Kletterpartien

Nachdem die Gruppe von Eisenwut in die Kellergewölbe der Silberbären geführt wurden, machten ihr die Anführer der Untergrundgruppierung das Angebot, man könne ihnen bei der Wiederbeschaffung ihrer Ausrüstung behilflich sein. Obwohl man Skepsis zeigte und auf die augenscheinliche Naivität von Haffel und Eisenwut hinwies, entließen die beiden Anführer die Gruppe für den folgenden Tag in die Stadt, wenn auch mit der Warnung, man beobachte sie.

Nichtsdestotrotz zogen unsere Protagonisten durch Belden, um sich ihre eigene Meinung bilden zu können. Während Gerion sich mit dem zerstreuten Verwalter der akademischen Division herumärgerte, um mehr über den angeblichen Feind Vogt Dalin und seine Politik, die Ureinwohner und Ergebnisse der lokalen Exkursionen der akademischen Division zu erfahren.

Währenddessen hatte sich Serin abgesetzt, und “rettete” das von einem wütenden Kerl verfolgte Mädchen Viridia, das, wie er im Gespräch mit ihr herausfand, offenbar mit einem Schlägertrupp involviert ist. Obwohl sie sich als klare Sympathisantin des Vogtes erwies, konnte er sich ihr Interesse sichern, als er sich wiederum als von den Silberbären “Geretteter” erklärte. Serin konnte darüber ein Treffen zwischen den Straßenfegern und Silberbären absprechen, das noch stattzufinden hat. Sowohl Viridia als auch Eisenwut reagierten eher nachdenklich als begeistert oder wütend – offenbar haben beide ihre eigenen Vorstellungen davon, was bei diesem Treffen passieren soll.

Auch Zeron wollte sich von der Gruppe abspalten, um seinen eigenen Recherchen nachzugehen. Sein Ziel bestand darin, mehr über das potentielle Ziel herauszufinden, wo die Gruppe ihre Ausrüstung wiedererhalten sollte. Das Waffenlager, das von Eisenwut angepeilt wird, liegt innerhalb der abgeschotteten Hafenbereiche, und stellten sich als recht schwer erreichbar heraus. Allerdings fielen ihm einige mögliche Schleichwege auf, unter anderem, dass ein großer Baum das überklettern der Mauern zum Hafen ermöglichen könnte.

Als man abends wieder im Hauptquartier der Silberbären zusammenkam, wurden die Informationen ausgetauscht und ausgewertet. Es scheint, als ob die Gruppe weiterhin mit den Silberbären sympathisiert, unter anderem weil sie Korruption seitens der Regierung vermuten.
Eisenwut legte die Karte vor, die als Grundlage für den Überfall dienen sollte. Details sind aber noch zu besprechen.

Gesammelte Rechercheergebnisse:

* Die Akademiker verfolgen die These, dass die Ruinen, die auf Erun gefunden wurden, von den Aasimern stammen. Beachtenswert fand Gerion, dass eine der wenigen Gegenstimmen darauf hinwies, dass die Aasimer kaum Steingebäude besitzen, während die Ruinen zu großen Teilen daraus aber bestehen. Diese Gegenthese wird dadurch gestützt, dass Abbildungen eines weißen Drachen (von dem bekannt ist, dass er als Götze von den Aasimern angebetet wird) oftmals von gerüsteten Humanoiden begleitet werden, die offenbar recht detaillierte, (und vor allem) metallische Rüstungen zu tragen scheinen – was der Beobachtung widerspricht, dass die Aasimer kaum Eisen nutzen; und wenn, dann bevorzugt für Werkzeug.

* Die Politik auf Erun wird durch Nepotismus bestimmt, und auch der Vogt Beldens ist ein entfernter Verwandter des Großherzogs Enari Heod. Der Vogt verfolgt eine Richtung, die Beldens wirtschaftliche Position als einer der wenigen anfahrbaren Häfen stärkt, allerdings auf Kosten der dort lebenden Bevölkerung – der freie Handel wird durch Zölle und Steuern gehemmt, und eine starke Präsenz der Exekutive schüchtert die Bevölkerung ein.

* Beldens Bevölkerung ist im allgemeinen nicht gut auf den Vogt zu sprechen, aber von Spannungen kann man noch nicht sprechen. Es gibt auf beiden Seiten Sympathisanten aus unterschiedlichsten Schichten; die einfache Bevölkerung, d.h. Arbeiter und kleine Händler, stehen wie die Patrizier eher auf der Seite der Silberbären. Der gehobene Mittelstand und der Regierungsmitglieder bzw. -affiliierte dagegen tendieren eher dazu, den Vogt zu stützen.

* Die Mondlichtung ist auf Erun präsent, aber offenbar nicht aktiv. Keinem der bisher getroffenen ist bekannt, wo sich ihre Repräsentanten aufhalten. Es wird aber vermutet, dass man sie außerhalb der Stadtmauern antreffen wird.

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Ausbruch aus der Quarantäne
Die Silberbären

Nach tagelanger Reise über das Nordmeer sind Farlem, Content Not Found: feria-fefo-ferio, Gerion, Serin und Zeron endlich an der Insel Erun angelandet, wo sie am einzig anfahrbaren Hafen der Stadt Belden prompt von der Stadtwache empfangen wurden. Die Docks waren aufgrund einer Quarantäne vom Rest der Stadt abgeschnitten und die Ausrüstung der Truppe wurde in Gewahrsam genommen. Die Reisenden des Schiffes wurden zur Hafentaverne verwiesen, wo sie zwar kostenlos logieren, aber mitunter auch feststellen durften, dass die Wache mit Argusaugen den abgesperrten Bereich beobachtet.

Laut Aussagen des Wirts der besagten Taverne schwelen schon länger Unstimmigkeiten in der Stadt, und dem Vogt Darin stellt sich eine obskure Gruppe namens Silberbären entgegen. Laut Fahndungsplakaten sucht die Stadt nach einem Mann namens Eisenwut, der die Silberbären anführt.

Im Verlauf des Abends lernte die Gruppe einen jungen Burschen namens Lafiel kennen, der sie mit dem Versprechen ihnen beim Wiederbeschaffen ihrer Ausrüstung behilflich zu sein locken konnte – im Gegenzug erwartete er Hilfe bei einem Durchbruch durch die Quarantäneabsperrungen.

Mitten in der Nacht holte er sie aus den Betten, führte sie zur Stadtmauer, die von Freunden Lafiels durchbrochen wurde, und nach einem zügigen Sieg über die Wache in das Hauptquartier der Silberbären, wo sie (offenbar einen Freund Lafiels) Haffel kennenlernten, einen muskulösen Menschen, so breit wie hoch. Zum gleichen Zeitpunkt stellte sich heraus, dass Lafiel der von der Wache gesuchte “Eisenwut” ist.

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